Zurückliegende Neuerscheinungen


BELLA MUSICA
BM 31.4355

Vic Elmes - Hits & More
CHRISTIE again
 

Mit Mega-Hits wie "Yellow River" und "San Bernadino" eroberte die englische Band "Christie" ab 1970 weltweit den Popmusik-Markt und verkaufte bis heute mehr als 40 Millionen Tonträger. Unzählige andere Stars coverten Ihre Songs, von Elton John über REM bis zu James Last. Gründungsmitglied, Lead-Gitarrist und Sänger Vic Elmes lässt auf "Christie again" jenen unnachahmlichen  Sound wieder auferstehen, den er insbesondere durch seine einprägsamen Gitarrenriffs bestimmt hat. Neueinspielungen aller großen Christie-Hits sowie andere Aufnahmen mit seiner Beteiligung verzahnen sich hier zum Portrait eines Mannes, der das erreichte, was nur wenigen gelingt - Musikgeschichte schreiben.


THOROFON
CTH 2509

Peter Ruzicka
Ins Offene...
 

Peter Ruzicka, einer der angesehensten deutschen Komponisten ist am 3. Juli 2008 60 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstages wurde in den Medien sein Schaffen vielfach gewürdigt.
Ein Mann mit vielen Talenten: Tätigkeit als Intendant der Hamburger Staatsoper, Musikalischer Leiter der Salzburger Festspiele und der Münchner Biennale, alles über viele Jahre hinweg. Zudem übernimmt er häufig die Aufgabe des Dirigierens. Das sehr weit gefächerte Spektrum seines Wissens zeigt, dass er mit 19 Jahren, neben der musikalischen Ausbildung (Oboe, Klavier, Komposition), zur gleichen Zeit im naturwissenschaftlichen Wettbewerb “Jugend forscht” siegte. Als er sich als Komponist bereits einen Namen gemacht hatte, absolvierte er mit Erfolg ein Jura-Studium, um auch als Experte für Urheberrecht aufzutreten.
Als Dirigent eigener und fremder Werke leitete Peter Ruzicka u.a. das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Royal Concertgebouw Orchester Amsterdam, die Wiener Symphoniker, die Dresdner Staatskapelle und, wie auf der hier vorliegenden CD sein Werk “Ins Offene...”, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.


ANTES
BM 31.9251

Selten gespielte Werke von Alexander Skrjabin und Dmitrij Schostakowitsch

Alexander Skrjabin - 9 Mazurkas op.25
Dmitrij Schostakowitsch - 24 Präludien op. 34

Daniela Müller-Jung, Klavier
 

Die Neun Mazurkas op.25 sind für Alexander Skrjabin mit26 Jahren der erste größere Werkzyklus und der Schritt zum “ernsthaften Komponisten”. Er wird in dieser Zeit das jüngste Mitglied des Lehrkörpers des Moskauer Konservatoriums, an dem er selbst studierte. Die 9 Mazurkas deuten bereits den individuellen Stil des Komponisten an, der später als Meister der musikalischen Ekstase berühmt werden sollte.
Dmitrij Schostakowitsch ist uns vor allen Dingen als Komponist vori Symphonien und Opern bekannt. Das Klavierwerk stand nie im Vordergrund, obwohl er nach Abschluss seines Studiums als Konzertpianist internationale Erfolge hatte. Erstaunlich ist, dass er nur 2 Wochen nach Beendigung der Oper “Lady Macbeth von Mzensk” die völlig konträren 24 Präludien op.34 in nur 9 Wochen komponierte.
Die Pianistin Daniela Müller-Jung wurde bereits mit 16 Jahren an der Universität Mainz als Jungstudentin in dem Fach Klavier aufgenommen. Nach abgeschlossenem Studium folgten u.a. Meisterkurse bei Vitalij Margulis und Menahem Pressler, die sie stark prägten. Ein Auslandssemester in St. Petersburg unterstreicht die besondere Vorliebe für die russische Musik, was auch die vorliegende Einspielung beweist.


ANTES
BM 31.9246

Simple Symphony
Badisches Zupforchester, Dirigent Reiner Schumann


BELLA MUSICA
BM 31.6529

Sonnenfinsternis

Doehlemann/Schantz/Fonfara,
 

Jazz ist immer eine Momentaufnahme. Man könnte auch sagen: im Jazz finden die harmonischen, melodischen und rhythmischen Kraftlinien der Musik auf die spontanste Art und Weise zusammen, die möglich ist. Das Max Doehlemann Trio verfolgt mit seiner Musik den Jazz im Augenblick, im Situativen.

Die drei Musiker Max Doehlemann, Christian Schantz und Martin Fonfara haben gerade Ihr Debütalbum bei Bella Musica mit dem Titel „Sonnenfinsternis“ veröffentlicht. Die Musik: hörbar, aber nicht anbiedernd, abwechslungsreich, aber ohne Originalitätswahn. In jedem Fall zeigt sich das Spontane und die guten „Vibrations“ und Spaß am Zusammenspiel.  Die Musiker experimentierten auch mit freien Improvisationen, entschieden sich aber für Stücke klassischen Formats, die auf nun auf der Debüt-CD vorliegen.


BELLA MUSICA
BM 31.5648

S'Münchner Herz

Gigi Pfundmair und Richard Wiedl
 

Das in München ein Hofbräuhaus steht, das weiß ja die ganze Welt. Und wer's noch nicht gekannt hat, spätestens bei der dritten Maß Bier singt und schunkelt er mit.
Nur wenig hingegen ist darüber bekannt und erhalten, wie hoch gerade in München das Lied und die Münchner Couplets in Kurs gestanden sind. Wie sehr die Voklssänger mit heiteren, zeitkritischen, aber auch frech-frivolen Vorträgen, Couplets und G'stanzin dem "verehrten Publikum" Freude bereiten.


BELLA MUSICA
BM 31.2420

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzerte für Flöte und Orchester

Junko Ukigaya, Flöte
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt, Dir.: Takao Ukigaya
 

Mozarts Verhältnis zur Flöte regte und regt noch immer zu vielen Spekulationen an. Die Einen meinen, es war Liebe auf den ersten Blick, die Anderen nehmen eher an, dass es eine unglückliche Beziehung war. Selbst Musikwissenschaftler sind sich bis heute nicht einig. Wahrscheinlich fehlte Mozart in jungen Jahren zur Annäherung an die Flote die Bekanntschaft mit einem Flötisten.
Das Flötenkonzert D-Dur KV 313 sowie das Flötenkonzert D-Dur KV 3I4 entstanden wahrscheinlich 1778 in Mannheim, zu einer Zeit, als der 21-jährige Mozart der 16-jährigen Aloysia Weber sehr nahe stand. Außerdem pflegte er den Kontakt zu dem damals sehr berühmten Mannheimer Flötisten Johann Baptist Wendling. Das Konzert D-Dur KV 314 scheint eine Umwandlung des Oboenkonzerts C-Dur zu sein, das er 1 Jahr zuvor in Salzburg komponierte, aber leider verschollen ist. Das Rondo D-Dur für Flöte und Orchester KV 184 Anh. ist ebenfalls eine Umarbeitung. Die Vorlage ist das Rondo C-Dur für Violine und Orchester KV 373, das Mozart 1781 für den Salzburger Erzbischof Colloredo komponiert hatte.
Die Flötistin Junko Ukigaya wurde, wie auch der Dirigent Takao Ukigaya, in Japan geboren. Beide haben Teile ihres Studiums in Berlin absolviert und treten dort sowie international mit viel Erfolg auf. Das Brandenburgische Staatsorchester ging 1971 aus der Vereinigung zweier Frankfurter Orchester als Philharmonisches Orchester Frankfurt (Oder) hervor. Die Umbenennung in Brandenburgisches Staatsorchester erfolgte 2001.


THOROFON
CTH 2551

Hugo Distler - Chorwerke zum 100. Geburtstag von Hugo Distler
mit Ersteinspielungen:
Herzlich lieb hab ich Dich, o Herr - Motette op. 2
Eine deutsche Choralmesse op. 3
Hugo-Distler-Ensemble Lüneburg, Ltg.: Erik Matz

Hugo Distler ist einer der bedeutendsten Vertreter der “Erneuerten Kirchenmusik” in Deutschland. Diese Musik greift bewusst auf die Kompositionen der Renaissance und des Barock zurück, um so einen neuen Stil, abgehoben von der Romantik, zu finden.
Schon während seines Studiums ab 1927 am Landeskonservatorium Leipzig, legte Distler, beeinflusst durch seine Lehrer, seinen Schwerpunkt auf die Kirchenmusik. Noch vor Ende seines Studiums erhielt er 1931 einen Ruf als Organist an die St. Nikolai-Kirche in Lübeck. Durch praktischeErfahrung mit den hiesigen Chören veränderte Distler grundlegend seinen Kompositionsstil der Chormusik. Er verbrannte sogar angefangene und fertige sinfonische und chorische Werke. Ein Beispiel fiir seinen Wandel war die erste große choristische Arbeit, die Motette über den Choral “Herzlich lieb hab' ich dich, o Herr”, die er 1931 noch in Leipzig komponierte und 1932 erstmals mit dem Thomanerchor aufgeführt wurde. Das Werk wurde bei Breitkopf & Härtel verlegt. 1933, nach dem neuen Weg in Lübeck, versuchte er, das Werk von dem Verlag zurückzukaufen, was allerdings an Geldmangel scheiterte.
Zu den ersten Kompositionen in Lübeck gehörte die Deutsche Choralmesse op. 3. Sie steht im Übergang zwischen seiner Leipziger Studienzeit und der stilistischen Neuausrichtung der Lübecker Jahre. Der “Jahrkreis” op. 5 besteht aus 52 kurzen zwei- und dreistimmigen Choralmotetten. Mit diesen begann Distler schon kurz nach seiner Ankunft in Lübeck. Die Motetten des Jahrkreises wurden schnell von den Kirchenchören in Deutschland gesungen und er zum wohl wichtigsten Vertreter der neuen Kirchenmusik. 
Die auf dieser CD eingespielten Werke zeigen in besonderer Weise die stilistische Entwicklung Distlers auf.


THOROFON
CTH  2550

Olivier Messiaen: Visions de I'Amen

Ute Gareis und Klaus-Georg Pohl, Klavier
 

Die Urauffiihrung von Visions de I'Amen fand am10.5.1943 in Paris statt. Es war eine der bemerkenswertesten Aufführungen jener Zeit. Die kulturelle Elite der besetzten Hauptstadt, unter ihr die Komponisten Francis Poulenc und Arthur Honegger, hatte sich eingefunden. An einem Flügel saß der Komponist, am anderen seine Meisterschülerin Yvonne Lariod. Ihr war der hochvirtuose Part des ersten Klaviers in die Finger geschrieben. Den Part des zweiten Klaviers mit vollgriffigen Akkorden und vertrackten Rhythmen, und “Alles, was Emotion und Kraft verlangt”, wie er im Vorwort zur Partitur schreibt, übernahm er selbst.
Auf Arthur Honegger verfehlte die expressive Musik nicht die Wirkung. Er zeigte sich besonders beeindruckt von der Ausdrucksintensität, aber auch von der rigorosen Disziplin, mit der Messiaen seine selbst gewählten musikalischen Regeln zu einem noblen Stil formte. Ute Gareis und Klaus-Georg Pohl haben ihre musikalische Heimat in der Musik des 20. Jahrhunderts gefunden. Sowohl die klassische Moderne als auch die Neue Musik fesseln sie durch die emotionale Nähe zu ihrer eigenen Lebenszeit. Seit 1992 arbeitet das Klavierduo zusammen, mit Schwerpunkt auf Kompositionen für zwei Klaviere.

i
THOROFON
CTH  2549

Böhmische Klaviertrios
Antonin Dvorak - Trio op. 65 f-moll
Bedrich Smetana - Trio op. 15 g-moll

Gelius Trio: Sreten Krstic, Violine / Michael Hell, Violoncello / Micaela Gelius, Klavier
 

In der Zeit der Romantik erwachte in Europa allgemein wieder das Nationalgefühl. Auch Antonin Dvorak und Bedrich Smetana zeigten in vielen ihrer Kompositionen die Verbundenheit zur böhmisch-mährischen Heimat. Sie waren in jener Zeit neben Leos Janacek die prägenden Komponisten der tschechischen Kunstmusik.
Antonin Dvoraks Trio f-moll für Violine, Violoncello und Klavier op. 65 entstand 1883, zu einer Zeit, als er noch nicht zu den arrivierten Komponisten gehörte. Dank des Förderers und späteren Freundes Johannes Brahms, der ihm ein staatliches Stipendium und Kontakte zu dem Verleger Fritz Simrock vermittelte, gelang ihm der Durchbruch und die Anerkennung. In diesem Trio findet man schon die stilistische Nähe zu Brahms. Dvorak selbst spielte bei der Uraufführung den Klavierpart.
In den Jahren 1854 und 1855 trafen Bedrich Smetana schwere familiäre Schicksalsschläge. Er litt besonders unter dem frühen Tod der musikalisch begabten Tochter Bedolska, was auf den sehr persönlichen, schmerzlichen Ton des in jener Zeit entstandenen Werks Trio g-moll op. 15 abfärbte.
Das Gelius-Trio kann auf überaus große Erfolge zurückblicken. Das umfangreiche Repertoire reicht von der Klassik bis zu zeitgenössischer Musik.


THOROFON
CTH 2547

Johann Sebastian Bach: Die zweistimmigen Inventionen
Franz Schubert: 4 Impromptus op. 90 DV 899

Franz Vorraber, Klavier
 

1720 beginnt Johann Sebastian Bach für seinen Sohn Friedemann ein Klavierbüchlein
anzulegen. Einige der Inventionen, die er in Köthen komponiert, nimmt er in dieser Sammlung unter dem Titel ,,Präambulum" auf, allerdings in einer Frühfassung. 1723 hat Bach dann die besten Werke nach sorgfültiger Auswahl und Überarbeitung als Inventionen, in verschiedenen Tonarten, herausgegeben, und jedes Stück hat seine eigene Form und Kontrapunktion. Wahrscheinlich komponiert er sie für das von ihm bevorzugte Clavicord. Das Wort Invention, Erfindung, steht wohl für die Fähigkeit, eine fantasievolle Komposition in der Einheit von Form, Tonart und Charakter zu schreiben.
Die hier vorliegenden 4 Impromptus op. 90 komponiert Franz Schubert in den letzten
Lebensjahren, als er schon vom Tod gezeichnet ist. Er schreibt in dieser Zeit in unglaublicher Geschwindigkeit ein Meisterwerk nach dem anderen. Die 4 Impromptus op. 90 sind wie eine Sonate angelegt. Wie bei vielen Werken Schuberts bestimmen in diesen Stücken wiederkehrende Rhythmen als Symbol des Wanderns den musikalischen Kontext.
Franz Vorraber wurde in Graz/Österreich geboren. Die Wiener Schule und die deutsche Schule, die er bei Joachim Volkmann, einem Schüler Wilhelm Kempffs, kennenlemte, prägten sein Studium und seinen musikalischen Weg. Für seine pianistischen Leistungen im Konzertsaal und Studioaufnahmen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, z.B. für die erste digitale Gesamtaufnahme des Klavierwerks von Robert Schumann auf 13 CD, erschienen bei THOROFON.


THOROFON
CTH 2546

Max Reger: Werke für Klaviertrio

Hyperion-Trio


THOROFON
CTH 2545

Harald Genzmer - Musik für Flöten

Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter, Flöte
Angela Lex, Maria Rottenwallner, Daniela Weitze, Flöte
Tilmann Stiehler, Violoncello
 

Harald Genzmer hatte zeitlebens eine große Beziehung zu Blasinstrumenten und besonders zur Flöte. Seine Aussage: ,,Ich bin vielleicht der schlechteste Flötist aller Zeiten, der je gelebt hat, aber ich hab' eine Flöte in der Hand gehabt, daher konnte ich ein Flötenkonzert schreiben, weil ich einfach das Körpergefühl hatte" trifft genau den Kern. Als studierter Klarinettist besaß Genzmer ausführliche Holzbläserkenntnisse und ein flötistisches familiäres Umfeld tat das übrige. Seine über 40 Kompositionen für oder mit Flöte (ohne Blockflöte) aus allen Schaffensperioden belegen die große Bedeutung des solistischen und kammermusikalischen Flötenrepertoires. Werke für den Flötenunterricht und Studienliteratur für Flöte kommen noch hinzu. Durch seine Erfahrung mit jungen Menschen während seiner Zeit als Lehrer an der Volksmusikschule in Berlin-Neukölln, komponierte er auch für Laien spielbare Werke, so Teile der Dialoge für zwei Flöten. Für dieses Werk und die Dialoge International für zwei Flöten betraute Genzmer Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter mit der Uraufführung. Bereits die Sonate fis-Moll für zwei Flöten (1944) ist für musikalische Laien gedacht, ohne dass musikalische Einschränkunsen erfolgten.
In den Kompositionen Harald Genzmers, einem Klassiker der Moderne, spürt man seinen Grundsatz: ”Musik soll vital, kunstvoll und verständlich sein”.
Seit mehr als drei Jahrzehnte konzertieren die Münchner Flötisten Elisabeth Weinzierl und Edmund Wächter in vielen Ländern Europas und den USA. Neben Solo- und Kammermusikwerken für eine Flöte präsentieren sie als Spezialität Kompositionen für zwei Flöten mit und ohne Begleitung. Gemeinsam mit Musikstudentinnen gründete Elisabeth Weinzierl 199l das zehnköpfige Münchner Flötenensemble, dem auch Angela Lex, Maria Rottenwallner und Daniela Weitze angehören.


THOROFON
CTH 2544

Harald Genzmer - Musik für Flöte, Klarinette und Klavier

Janne Thomsen, Eduard Brunner, Oliver Triendl


THOROFON
CTH 2543

when loves soft passion...

Kantaten von Händel, Pepusch, Telemann, Lotti, Scarlatti

Ensemble Musica Poetica:
Sabine Kaipainen, Mezzosopran
Tuomas Kaipainen, Barockoboe, Blockflöte
Sohyun Sung, Violoncello
Petteri Pitko, Cembalo