Wir gratulieren dem Norddeutschen Figuralchor zum Echo Klassik 2008!

THOROFON CTH 2493

Kurt Thomas:

Psalm 137 „An den Wassern zu Babylon“für zwei 4-stimmige Chöre a-cappella
Passionsmusik nach dem Evangelisten Markus für 8-stimmigen Chor a-cappella, op.6

Norddeutscher Figuralchor, Leitung: Jörg Straube

Wer die Entwicklung geistlicher Chormusik des 20. Jahrhunderts reflektiert, wird die zentrale
Bedeutung des Werks von Kurt Thomas nicht übersehen können. Zwei dieser hervorragenden Kompositionen wurden mit dem vielfach ausgezeichneten Norddeutschen Figuralchor aufgenommen.

“The Norddeutscher Figuralchor sings superbly on this present CD and Jörg Straube’s understanding of the music is [...] exemplary.”
www.musicweb-international.com, Januar 2008

“[...] Der Chor [...] gestaltet mit einer großen dynamischen Bandbreite, er hat unheimlich viele Klangfarben zur Verfügung, [...] einen sehr hellen und durchsichtigen Klang, und er vermag sowohl mit großer Kraft zu singen, als auch ein wunderschönes, tragendes Piano zu produzieren.
[...] der Chor besitzt eine sehr sehr hohe Klangkultur. [...]
[...] eine unbedingte Empfehlung [...]”
Astrid Belschner in "CD-Kritik" im Kulturradio vom RBB, 26.02.2007

Unsere aktuellen Neuerscheinungen


ANTES
BM 31.9252

Franz Mixa (1902-1994):
Isländische Rhapsodie (1949)
Symphonie Nr. 2 in a-moll (1956)

Donau Philharmonie Wien, Dirigent. Manfred Müssauer

Wenn man die Lebensdokumente und Beschreibungen über Franz Mixa studiert, eröffnet sich – was nicht oft bei Künstlern vorkommt – das Bild einer in sich ruhenden, abgerundeten Persönlichkeit. Dieser Eindruck spiegelt sich auch in den Kompositionen von Franz Mixa wider, der, eingebunden in die musikalischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts, in vielen seiner eigenen Kompositionen dieser Sehnsucht nach einer in sich erfüllten musikalischen Einheit Raum gab.

Manfred Müssauer
Virtuosität, Leidenschaft und Präzision sind die von Kritikern oftmals gelobten Eigenschaften, die die musikalischen Interpretationen des österreichischen Dirigenten Manfred Müssauer auszeichnen. Er gilt als Geheimtipp in der internationalen Musikszene, dem die Starallüren einer „Primadonna des Taktstocks“ fern sind. Mit großem Engagement setzt er sich für zu Unrecht vergessene Werke der Musikliteratur ein, denen er mit seinen lebendigen Interpretationen wieder zu entsprechender Aufmerksamkeit verhilft.
Donau Philharmonie Wien
Dieses außergewöhnliche Orchester wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, vornehmlich die Musik von 1870 bis 1930 im „Originalklang der Jahrhundertwende“ zu präsentieren. Von Anfang an sorgte es für enthusiastische Reaktionen bei Publikum und Kritik, kein Wunder, setzt es sich doch aus Mitgliedern der großen Orchester des Donauraumes von Wien bis Budapest zusammen.


ANTES
BM 31.9253

Herausragende Werke aus der estnischen Cellomusik von Heino Eller, Artur Kapp, Rudolf Tobias, Mihkel Lüdig, Eduard Oja, Kalju Raid, Ester Mägi, Helen-Tobias Duesberg, Arvo Pärt, Eduard Tubin

Teet Järvi – Violoncello
Vardo Rumessen – Piano

Der Cellist Teet Järvi hat das Tallinner Musikgymnasium als Schüler von Laine Leichter und das Staatliche Konservatorium von Tallinn unter Peeter Paemurru abgeschlossen. In Moskau hat er sich bei Natalia ˘Sahhovskaja, Mihhail Homitser und Ivan Monighetti fortgebildet. 1974 hat Teet Järvi den ersten Platz beim internationalen Wettbewerb für junge Cellisten in der Tschechoslowakei erworben; dazu hat er den Wettbewerb der estnischen Sowjetrepublik (1981) und den zwischen den baltischen Republiken (1976) gewonnen. In den Jahren 1982–1990 arbeitete Teet Järvi beim Estnischen Staatlichen Symphonieorchester als Konzertmeister für die Cello-Gruppe. Er ist wiederholt als Solist vor Orchestern aufgetreten; mit dem Tallinner Streichquartett und dem Baltic Trio ist er in vielen Ländern Europas und in Amerika aufgetreten und er hat Solokonzerte sowohl in seinem Heimatland als auch im Ausland gegeben. Seit 1993 arbeitet Teet Järvi in Finnland, wo er im Symphonieorchester von Lahti und im Streichquartett FINEST spielt und als Lehrkraft für Cello an der Musikhochschule von Lahti arbeitet.


THOROFON
CTH 2548

Franz Vorraber, Klavier

Robert Fuchs: Neun Phantasiestücke op.89
(Ersteinspielung)
Johann Joseph Fux: Parthie Nr. 2, F-Dur
Ernst Krenek: Eine kleine Suite op.13a
Claude Debussy: Danse/Tarantelle styrienne E-Dur
Franz Liszt: 1. Mephisto-Walzer A-Dur

Franz Vorraber, wurde in Graz/Österreich geboren. Die Wiener Schule und die deutsche Schule, die er bei Joachim Volkmann, einem Schüler Wilhelm Kempffs kennenlernte, prägten sein Studium, das er mit dem Solistendiplom und einstimmiger Auszeichnung abschloss. Für seine pianistischen Leistungen erhielt er u.a. den Bösendorfer-Preis Wien, den Preis des österreichischen Bundesministeriums, den Hans Joachim Erhard Preis.


THOROFON
CTH 2552

Scarlatti

Nancy Laufer, Akkordeon

Die in Spanien entstandenen Klaviersonaten Domenico Scarlattis sind der iberischen Folklore, insbesondere der andalusischen Musik, stärker verhaftet als die Werke irgendeines seiner spanischen Zeitgenossen. Nicht nur revolutionierte Scarlatti die pianistische Spieltechnik seiner Zeit, er war auch der erste Komponist, der versuchte, folkloristische Klangwelten mit denen der Kunstmusik zu verschmelzen, eine Leistung, die sich den nationalen Schulen des 19. Jahrhunderts in Spanien oder Ungarn mit Belá Bartok an der Spitze durchaus gegenüber stellen lässt.
Nancy Laufer wurde in Weißenfels geboren. Ihren ersten Akkordeonunterricht erhielt sie im Alter von zehn Jahren an der dortigen Kreismusikschule. Von 1994 bis 1998 besuchte sie das Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar, wo sie von Prof. Claudia Buder unterrichtet wurde. 1997 und 1998 erhielt sie jeweils den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert. Von 1999 bis 2008 studierte Nancy Laufer an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Stefan Hussong und schloss mit dem
Meisterklassen-Examen ab. Weitere wichtige musikalische Anregungen erhielt sie durch den Akkordeonisten Ivano Battiston bei einem mehrmonatigen Studienaufenthalt in Florenz im Frühjahr 2005. Sie war Stipendiatin der Leni-Geissler-Stiftung und der Hans und Stefan Bernbeck-Stiftung.